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Anti Hopping Kupplung

Vor einigen Jahren war die Anti-Hopping-Kupplung ausschließlich im Motorradrennsport zu finden. Durch immer mehr Leistungszuwachs fand dieses System dann aber auch den Weg in die Serienproduktion. Bei Straßenzugelassenen Sportmotorrädern wird man die Anti-Hopping-Kupplung aber zurzeit nur bei Hubraumstarken Bikes finden. Anfangs benötigten hauptsächlich große Zweizylinder die Kupplung, aufgrund der höheren Motorbremskraft. Nach und nach findet man nun auch bei den großen Vierzylindern das System. Grob gesagt leitet diese spezielle Kupplung die Motorbremskraft nur noch zum Teil an das Hinterrad weiter. Meistens wird diese Art Kupplung während des Schiebebetrieb's mechanisch getrennt.

Was aber bewirkt nun die Anti-Hopping-Kupplung!
Wenn man ein Sportmotorrad zügig bewegen möchte bleibt es nicht aus beim harten Anbremsen vor einer Kurve gleichzeitig runter zu schalten. Hierbei wirkt nun gleichzeitig die Motorbremse auf das Hinterrad. Durch die dynamische Radlastverteilung, die ja beim bremsen entsteht, wird das Hinterrad entlastet und kann dadurch zum Blockieren gebracht werden. Wird die Hinterradentlastung nun zu groß kann es zum Hopping oder, wie es auch genannt wird, zum ‘’Hinterradstempeln’’ kommen. Die Folge des Stempelns ist der völlige Verlust der Traktion also der Haftung des Hinterrades. Würde man sich nun auch noch in der Kurvenfahrt und somit in Schräglage befinden, würde es zur Instabilität des Bikes kommen welche im schlimmsten Fall zum Sturz führen könnte. Dies alles wird von der Anti-Hopping-Kupplung verhindert indem sie das Rückwirken der Motorbremse auf das Hinterrad verhindert. Somit trägt das System zu mehr Fahrsicherheit bei.

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© Dessauer Biker, online seid 2009.   Letzte Aktualisierung am 30.10.2016