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Lenkimpuls

Es wird vielen verwirrend erscheinen wenn man sagt wer eine Rechtskurve fahren möchte muss zuerst nach links lenken, umgekehrt lenkt der Fahrer in einer Linkskurve zunächst nach rechts.
 

Nehmen wir das Beispiel “eine Rechtskurve fahren”. Wer aus der Geradeausfahrt den Lenker nach links bewegt wird mit dem Motorrad nach rechts in die Kurvenschräglage fallen. Der Grund hierfür sind die Fliehkräfte die immer zur Kurvenaußenseite wirken.
 

Es gibt dabei zwei Arten den Lenkimpuls einzuleiten. Weniger verbreitet ist das ziehen. Hierbei wird in der Rechtskurve am linken Lenkerende gezogen, umgekehrt, zieht man am rechten Lenkerende um eine Linkskurve zu fahren. Beim ziehen muss man den Lenker, wegen der gegensätzlichen Bewegung, festhalten. In diesen Fall kann es zu Fahrwerksunruhen kommen. Weiter verbreitet ist das Kurvendrücken. Das neutralere Fahrverhalten vermittelt mehr Sicherheit. Beim drücken wird in einer Rechtskurve am rechten Lenkerende gedrückt und umgekehrt.
 

Wie schon zum Anfang erwähnt hört sich das alles sehr verwirrend an aber jeder Zweiradfahrer besitzt die Fähigkeit mit dem Lenkimpuls kurven zu fahren. Schon beim erlernen des Fahrradfahrens in unserer Kindheit lernen wir  das umgekehrte Lenkverhalten, wie der Gesamtablauf genannt wird, anzuwenden. Jeder kann sich diese Eigenschaft bewusst machen in dem er, egal ob auf dem Fahrrad oder auf einem Motorrad, beim Kurvenfahren auf den Handlungsablauf seiner Arme achtet. Erst dann versteht man richtig was der Lenkimpuls ist.
 

Kleiner Tipp: Kann man seine Ellenbogen beim Kurvenfahren locker nach innen bewegen drückt man das Bike in die Kurven.

Lenkimpuls und Motorradfahren, Lenkimpuls
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© Dessauer Biker, online seid 2009.   Letzte Aktualisierung am 30.10.2016