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Nachlauf und Lenkkopfwinkel

Beide Begriffe gehören zur Fahrwerksgeometrie und bestimmen die Handlichkeit sowie die Stabilität des Motorrades. Der Lenkkopfwinkel, auch Steuerkopfwinkel genannt, misst den Winkel von der Lenkachse zur Horizontalen (siehe Skizze). Bei Sportmotorrädern hat man einen Lenkkopfwinkel von ca. 67° und bei Cruisern misst er ungefähr 57°. Je größer der Winkel ist umso besser ist die Handlichkeit des Bikes. Ist der Winkel kleiner verbessert sich die Stabilität des Fahrzeugs. Der andere wichtige Fahrwerksparameter ist der Nachlauf. Er ergibt sich unter anderem vom Lenkkopfwinkel. Verlängert man die Linie des Lenkkopfwinkel's zur Fahrbahn und misst dann zum Radaufstellpunkt erhält man das Maß vom Nachlauf (siehe Skizze). Er bestimmt das Rückstellmoment der Lenkung. Praktisch ist es der Weg den das Rad der Lenkung nachläuft. Ein großer Nachlauf erzeugt ein hohes Rückstellmoment. Das Ergebnis ist zum einen ein stabilisierendes Fahrverhalten, zum anderen erfordert ein großer Nachlauf hohe Lenkkräfte. Das die Handlichkeit hierbei auf der Strecke bleibt ist der Nachteil des großen Nachlaufs. Ein kleiner Nachlauf hingegen fördert die Handlichkeit und verschlechtert die Stabilität. Mehr als 160 Millimeter Nachlauf messen große Cruiser, handliche Sportbik's hingegen haben nur einen Nachlauf von ca. 90 Millimeter.

Nachlauf und Lenkkopfwinkel

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© Dessauer Biker, online seid 2009.   Letzte Aktualisierung am 30.10.2016