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Schlupf

Schlupf entsteht sobald Kraft über ein Rad auf die Straße übertragen wird welche somit zur Fortbewegung wird. Selbst wenn man sich in Schritttempo fortbewegt entsteht Schlupf. Dieser wird solange nur wenig Kraft übertragen wird (langsames Fahren), hauptsächlich durch die Verformung der Reifen verursacht und erst bei höheren Geschwindigkeiten (hohe Kraftübertragung) durch eine Relativgeschwindigkeit zwischen Reifen und Straße (Geschwindigkeitsunterschied zwischen Reifenumfang und tatsächlich gefahrener Geschwindigkeit) . Genau diese Relativgeschwindigkeit nennt man Schlupf. Hat man also einen Schlupf von 5% heißt dass der Reifen dreht sich um 5% schneller als die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit. Bei einer gefahrenen Geschwindigkeit von 200 km/h dreht sich der Reifen um 10 km/h schneller. Fährt man noch schneller und hat wie beim Motorrad eine weiche Reifenmischung überhitzen die Reifen und es kann zu sehr starkem Verschleiß kommen. Bei einem Tempo von 300 km/h hat man dann einen Schlupf von 8 - 10%. Also fährt das Fahrzeug bei angezeigten 300 km/h tatsächlich nur 270 km/h. Dies resultiert daraus weil der Tacho ja sein Signal vom Hinterrad bekommt. Nachmessen lässt sich das durch eine GPS-Messung.
 

Was verursacht der Schlupf:   Zum einen, insbesondere bei höhere Geschwindigkeiten, kommt es zum Reifenverschleiß und zum anderen verfälscht der Schlupf den tatsächlich gefahrenen Kilometerstand, resultierend aus der falschen Tachoanzeige.
 

Korrigieren kann man den Schlupf mit einem Tachokonverter. Dieser rechnet den am Hinterrad gemessenen Wert für die Anzeige auf dem Tacho um. Dafür wird der gewünschte Schlupfwert in den Konverter eingespeist

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© Dessauer Biker, online seid 2009.   Letzte Aktualisierung am 30.10.2016